Scheidentrockenheit

Scheidentrockenheit kann vielfältige Ursachen haben. Sie kann psychisch bedingt sein (Ängste, Befürchtungen) oder physiologische Gründe haben (hormonelle Veränderung, Wechseljahre) und Beschwerden, Reizungen der Scheide und Schmerzen beispielsweise beim Geschlechtsverkehr hervorrufen.

Was tun bei Scheidentrockenheit?

  • Hormonelle Veränderung
  • Während der Schwangerschaft, Stillzeit und in den Wechseljahren können Gleitgels oder geeignete Scheidenzäpfchen verwendet werden, um die Scheidentrockenheit im Alltag zu lindern.
  • Geschlechtsverkehr
  • Weil die Scheidentrockenheit beim Geschlechtsverkehr Schmerzen beim Eindringen hervorrufen kann, ist es wichtig, zur Steigerung des Verlangens dem Vorspiel genügend Beachtung zu schenken. Die natürliche Befeuchtung kann eine punktuelle Trockenheit der Scheide beheben. Ergänzend dazu kann die Befeuchtung mit einem geeigneten Produkt die Schmerzen lindern und die sexuelle Beziehung erleichtern.
  • Allgemein
  • Den Konsum von Alkohol und Zigaretten reduzieren, denn diese wirken sich unmittelbar auf die Feuchtigkeitsversorgung aus. Bei Schmerzen beim Geschlechtsverkehr kann ein ausgedehntes Vorspiel helfen, die natürliche Befeuchtung zu erhöhen. Gewöhnliche medizinische Gleitmittel sind für eine punktuelleAnwendung bestimmt und nicht zur Behandlung von Scheidentrockenheit.

    Welche Produkte eignen sich bei Scheidentrockenheit?

  • Multi-Gyn LiquiGel stimuliert die Befeuchtung der Scheide, befeuchtet die Scheidenwände und kann zusammen mit Präservativen verwendet werden. Im Gegensatz zu vielen Gleitmitteln darf Multi-Gyn LiquiGel ohne Bedenken beliebig verwendet werden.
  • Heilende Scheidenzäpfchen mit Hyaluronsäure (zum Beispiel Cicatridina) fördern die Wiederherstellung der Schleimhautfunktionen.


  • Welche Faktoren begünstigen die Scheidentrockenheit?

  • Physiologische Faktoren: In der Schwangerschaft, Stillzeit oder in den Wechseljahren sind Frauen häufig von hormonellen Veränderungen betroffen, welche die natürliche Befeuchtung beeinträchtigen.
  • Psychische Faktoren: zum Beispiel Ängste, Stress oder Befürchtungen im Hinblick auf den Geschlechtsverkehr.


  • Weitere Informationen

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